Stationsausbau

Der Ausbau der Stationen

Der City-Tunnel Leipzig besteht aus zwei Tunnelröhren mit einer Länge von je 1,438 Kilometern sowie vier unterirdischen Stationen – am Bayerischen Bahnhof, am Wilhelm-Leuschner-Platz, am Markt und am Hauptbahnhof. Sowohl Tunnel als auch Stationen sind bereits fertig gestellt. Derzeit erfolgen letzte technische Abnahmen sowie letzte Restbauarbeiten.

Nach dem Ende des Probebetriebs geht der City-Tunnel zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2013 in Betrieb.

Die vier unterirdischen Stationen sind von namhaften Architekten nach funktionalen wie nach ästhetischen Gesichtspunkten entworfen worden. Nachdem der Rohbau abgeschlossen war, hat jede Station ein individuelles, ihrer Lage und Funktion entsprechendes Gesicht erhalten. Der Ausbau der Stationen wurde in drei Phasen realisiert:

In einer ersten Etappe (November 2010 bis Mai 2011) wurde – parallel zum bahntechnischen Ausbau des Tunnels – der raumbildende Ausbau begonnen sowie die technische Gebäudeausrüstung außerhalb Fahrbahntrasse vorbereitet.

In einer zweiten Phase von Mai 2011 bis Mai 2012 standen die gesamten Stationen für den Ausbau zur Verfügung. Dabei wurden wesentliche Teile der Fassaden, der Decken und der Bahnsteige sowie die technische Gebäudeausrüstung realisiert.

In einer dritten Bauphase von Mai bis Sommer 2013 erfolgten die technische Gebäudeausrüstung und der bahntechnische Ausbau parallel zu abschließenden Arbeiten im Bereich des Stationsausbaus. So wurde in den Tunneln unter anderem die Deckenstromschiene zur Stromversorgung der Züge montiert, Telekommunikationsanlagen installiert und die Leit- und Sicherungstechnik eingebaut.