Mitten in Leipzig

Mehr Tempo in Stadt und Region

Vier neue unterirdische Stationen sorgen für eine direkte Einbindung des Stadtzentrums in das neue Netz. Sie entstehen am Bayerischen Bahnhof, am Wilhelm-Leuschner-Platz, am Markt und am Leipziger Hauptbahnhof. Auf diese Weise sind die wichtigsten Anlaufpunkte in der Stadt direkt und ohne lange Fußwege erreichbar.

Und auch das Reisen ins Umland wird deutlich unkomplizierter: Wer von Leipzig aus in die Umgebung möchte, muss künftig nicht mehr erst zum Hauptbahnhof, sondern kann seine Reise an einer der neuen Stationen beginnen.

Tor in den Süden

Der Bayerische Bahnhof gilt als der älteste erhaltene Kopfbahnhof der Welt. Im Rahmen des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes erhält er seine Bedeutung als südlicher Knotenpunkt für den Regionalverkehr zurück: Von hier aus sind Anlaufpunkte wie das Universitätsklinikum Leipzig oder die Studentenwohnheime in der Straße des 18. Oktober zu Fuß erreichbar. Zugleich bietet die Station hervorragende Anbindungen an das Leipziger Nahverkehrsnetz: Insbesondere die Straßenbahn- und Buslinien in den Leipziger Osten sind von hier aus optimal erreichbar.

Schneller zum Universitätsklinikum

Dank der Station Bayerischer Bahnhof wird die Anreise zum Universitätsklinikum Leipzig künftig spürbar vereinfacht: Patienten wie Besucher, unser Personal und die vielen Studierenden, die wir hier ausbilden, können aus dem gesamten Umland unser Klinikum mit der Bahn viel schneller als bisher erreichen – vom Ausgang der Station bis zum Klinikum sind es nur wenige Gehminuten. Insgesamt wird sich die schon sehr gute Erreichbarkeit des Klinikums durch diese Option weiter verbessern.

Prof. Dr. Wolfgang E. Fleig
Medizinischer Vorstand Universitätsklinikum Leipzig AöR

Haltestelle für Kulturfreunde

Die Station Wilhelm-Leuschner-Platz ermöglicht einen direkten Zugang zu allen im südlichen Stadtzentrum gelegenen Einrichtungen. Vor allem Kulturfreunde werden von den neuen Verkehrsanbindungen profitieren – das weltberühmte Gewandhaus und die Oper Leipzig sind in wenigen Gehminuten erreichbar. Direkt am südlichen Ausgang der Station befindet sich die Stadtbibliothek, unmittelbar am nördlichen Zugang die Musikschule Johann Sebastian Bach.

Und auch Studierende, die im Umland wohnen, können künftig schnell und bequem mit dem Zug anreisen und in unmittelbarer Nähe zum Campus am Augustusplatz aussteigen. Zugleich bietet die Station gute Umsteigemöglichkeiten zum städtischen Nahverkehr: Wer aus dem Umland anreisend das Kneipen- und Wohnviertel entlang der Karl-Liebknecht-Straße erreichen möchte, steigt am besten hier aus und fährt mit der Straßenbahn wenige Stationen weiter nach Süden.

Direkter Weg zur Stadtbibliothek

Der südliche Zugang zur Station liegt unmittelbar vor dem Eingang zur Leipziger Stadtbibliothek – die Nutzerinnen und Nutzer können dank der neuen Station wesentlich einfacher zu uns gelangen und ersparen sich die schwierige Suche nach einem Parkplatz. Wir gehen fest davon aus, dass wir durch die verbesserte Verkehrsanbindung weitere Nutzer an uns binden können – auch aus dem Leipziger Umland.

Dr. Arne Ackermann
Amtsleiter der Leipziger Städtischen Bibliotheken

Direkt ins Herz der Stadt

Mit ihr erreicht man die Stadt, wo sie am lebendigsten ist: In 22 Metern Tiefe ist die neue Station Markt entstanden. Sie ist vor allem für einen spontanen Bummel durch die Innenstadt der ideale Ausgangspunkt: Ohne Staus oder lange Parkplatzsuche können Reisende aus dem Umland mit dem Zug das Stadtzentrum erreichen.

Die zahllosen Einkaufsmöglichkeiten – die großen Kaufhäuser ebenso wie die kleineren Boutiquen in den vielen Passagen der Innenstadt – erschließen sich von hier aus ganz unmittelbar. In gleicher Weise profitieren aus der Ferne anreisende Touristen von der Station, die von hier aus direkt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie die Thomaskirche oder das Alte Rathaus erreichen. Indem sie die Verkehrsströme unterirdisch bündelt, wird die Station die Verkehrssituation in der Innenstadt spürbar entlasten – gerade zu den zahlreichen Veranstaltungen, die immer wieder Zehntausende Besucher aus nah und fern anziehen.

Auch für den abendlichen Kneipenbummel im Barfußgäßchen oder in der Gottschedstraße ist die Station Markt der optimale Ausgangspunkt. Genauso wie Freizeitreisende werden auch Berufspendler profi tieren, die in der Region leben und in den Büros oder Geschäften der Innenstadt arbeiten.

Ideal für Leipziger und ihre Gäste

Das Alte Rathaus, die Thomaskirche oder der Marktplatz, die vielen Passagen und Geschäfte oder die Kneipenzeile im ,Drallewatsch‘ – Leipzigs Innenstadt hat jede Menge zu bieten, ob für Besucher aus nah und fern oder für die Leipzigerinnen und Leipziger selbst. Durch die neue City-Tunnel-Station unterhalb des Marktplatzes sind diese Angebote künftig viel besser erreichbar und werden, so unsere Hoffnung, noch intensiver nachgefragt als bislang.

Volker Bremer
Geschäftsführer der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Schnittstelle zum Fernverkehr

Die Station Hauptbahnhof ist die zentrale Schnittstelle zwischen dem entstehenden Mitteldeutschen S-Bahn-Netz und dem Schienennetz der Deutschen Bahn: Ob Hamburg, Berlin, Frankfurt/Main, München
oder Dresden – vom Leipziger Hauptbahnhof aus erreicht man zahlreiche nationale und europäische Ziele in wenigen Stunden.

Dank der verbesserten Anreisemöglichkeiten zum Hauptbahnhof verkürzt sich bei Fernreisen aus dem Leipziger Umland auch die Gesamtreisezeit deutlich. Auch die zahlreichen Geschäfte und Cafés im Leipziger Hauptbahnhof sind dank der neuen Station unterhalb des Hauptbahnhofs wesentlich besser erreichbar.

Gleiches gilt für das städtische Nahverkehrsnetz: Alle zentralen Straßenbahn- und Buslinien verkehren über die Haltestelle Hauptbahnhof, die durch einen direkten Zugang mit der Station des City-Tunnels verbunden ist.

Optimal zum Einkaufen

Die neue unterirdische Station Hauptbahnhof wird die Anfahrt zu den Promenaden Hauptbahnhof deutlich vereinfachen – über das große Atrium erreicht man die Geschäfte und Boutiquen von der Station aus in wenigen Minuten. Die Bedingungen für das Einkaufen verbessern sich auf diese Weise spürbar. Das gilt vor allem für Reisende, die aus dem Umland kommen. Aber dank günstiger Takte lohnt sich auch aus dem Stadtgebiet eine Anreise durch den City-Tunnel – zum Beispiel von der Station Bayerischer Bahnhof aus.

Stefan Knorr
Center-Manager Promenaden Hauptbahnhof Leipzig