Archiv Pressemitteilungen

S-Bahn Mitteldeutschland nimmt planmäßigen Betrieb auf

15.12.2013

Erste Züge rollten kurz nach 0 Uhr durch den City-Tunnel Leipzig - Neues Linienkonzept, neue Fahrzeuge, kundenfreundliche Dienstleistungen Zwischen 0.03 Uhr und 0.16 Uhr setzten sich heute Nacht in der Station Leipzig Hbf (tief) die ersten Züge der S Bahn-Mitteldeutschland in Bewegung und läuteten damit die neue Ära des Nahverkehrs im Großraum Leipzig/Halle ein. Der erste Zug steuerte 0.03 Uhr den Zielort Torgau an. Lokführer Oliver Meinung und Kundenbetreuerin Anja Rößner waren stolz, nach der mehrjährigen Vorbereitungsphase nun mit dem ersten planmäßigen Zug den Betrieb aufzunehmen. 0.06 Uhr fuhr die S-Bahn nach Oschatz, 0.07 Uhr folgte der Zug nach Halle (Saale), 0.10 Uhr nach Geithain bzw. Altenburg und 0.16 Uhr nach Leipzig-Connewitz. „Nun ist es geschafft“, zeigt sich Frank Klingenhöfer, Vorsitzender der Regionalleitung bei DB Regio Südost, erleichtert. „Nach Monaten angestrengter Arbeit ist eine wichtige Etappe erreicht: Die S-Bahnen rollen! Jetzt müssen wir im täglichen Betrieb im Zusammenspiel mit den Kollegen von DB Netz und DB Station&Service gewährleisten, dass sich die intensiven Vorbereitungen auszahlen und wir einen stabilen wie pünktlichen Betrieb sicherstellen“, so Klingenhöfer weiter. Ab sofort ist vieles neu: Das Liniennetz mit dem City-Tunnel Leipzig als Herzstück, die Stationen, das neues Fahrplangefüge, die Serviceleistungen und die Fahrzeuge. „Mit der Betriebsaufnahme der S-Bahn Mitteldeutschland gibt es nun umsteigefreie Verbindungen aus der Region direkt in das Leipziger Stadtzentrum, alle sechs neuen S-Bahn-Linien fahren durch den City-Tunnel und halten an den unterirdischen Stationen Leipzig Hauptbahnhof (tief), Markt, Wilhelm-Leuschner-Platz und Bayerischer Bahnhof. Eingesetzt werden moderne, komfortable Elektrotriebwagen, die auf Wunsch der kommunalen Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr mit ihrer auffälligen silbergrau-metallic-Lackierung das Bild der neuen S-Bahnprägen“, erläutert Oliver Mietzsch, Geschäftsführer des Zweckverbandes für den Nahverkehrsraum Leipzig, der als gesetzlicher Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr in Westsachsen für die Planung, Vergabe undFinanzierung des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes federführend verantwortlich ist. DB Regio hat über 200 Millionen Euro in eine neue Fahrzeugflotte für die SBahn Mitteldeutschland investiert. Dabei handelt es sich um 51 Elektro-Triebwagen der Baureihe Talent 2 vom Hersteller Bombardier Transportation,die Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h fahren können. Sie sind klimatisiert und besonders umweltfreundlich. Je nach Linie und Abschnitt verfügen die Fahrzeuge zwischen 150 und 400 Sitzplätze. Um eine hohe Flexibilität imBetriebsablauf zu gewährleisten, ist es eine wichtige Voraussetzung, dass ein sogenannter Flügelzugbetrieb möglich ist. So können die Triebwagen an festgelegten Stationen im S-Bahn-Netz innerhalb weniger Minuten getrenntbzw. gekuppelt werden. Die Fahrzeuge entsprechen in hohem Maße den Anforderungen mobilitätseingeschränkter Reisender, denn sie sind mit Schiebetritten an den Einstiegen, großen Mehrzweckbereichen und behindertenfreundlichen Toilettenausgestattet. Für Familien mit Kindern verfügen die Fahrzeuge über eine spezielle Sitzgruppe. Einen verbesserten Service für die Kunden bieten die im Fahrgastraum integrierten Monitore für aktuelle Fahrgastinformationen. Um die Sicherheit in den Zügen zu erhöhen, sind die Fahrzeuge mit Videoüberwachung ausgestattet. Neuerungen gibt es auch im Bereich der Kundeninformation und im Vertrieb. So ist jeder Zug mit einem Kundenbetreuer besetzt, um Reisenden behilflich zu sein, Auskünfte zu erteilen oder Fahrscheine zu verkaufen. Auf ausgewählten Linien wird künftig Catering im Zug sowie ein Zeitungsservice für die Reisenden der ersten Klasse angeboten. Daneben gibt es mit den fünf Mobilitätszentralen, den sogenannten S-Punkten in Altenburg, Borna, Delitzsch, Eilenburg und Leipzig Markt, eine neue Qualität im personenbedienten Verkauf. Hier erhalten die Kunden Fahrkarten, Reiseund Tarifinformationen sowie Getränke, Snacks und Zeitungen, können aber auch Kundenanliegen, Anregungen und Beschwerden platzieren. Ebenso wurde ein erweitertes Konzept für die Betreuung von mobilitätseingeschränkten Reisenden auf den Weg gebracht. Sie können sich bis 30 Minuten vor Fahrtantritt telefonisch unter 0341 26696622 zum Ortstarifanmelden. Auch die Reiseauskunftsmedien sowie die Internetseite sind entsprechend barrierefrei ausgerichtet. Im September 2010 hat DB Regio Südost den Zuschlag für das mitteldeutsche S-Bahn-Netz erhalten. Im Januar 2011 wurde der Verkehrsvertrag unterschrieben. Demnach erbringt DB Regio im Auftrag von sechs Aufgabenträgern aus vier Bundesländern (Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) die Verkehrsleistungen für die Dauer von zwölf Jahren. DieS-Bahn Mitteldeutschland bildet mit rund neun Millionen Zugkilometern das Rückgrat des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Ballungsraum Leipzig/Halle. S1 Leipzig Miltitzer Allee/Leipzig Messe–Stötteritz–Wurzen–Oschatz–RiesaDie Linie S1 fährt im 30-Minuten-Takt von der Station Miltitzer Allee im Leipziger Stadtteil Grünau durch den City-Tunnel nach Wurzen und vereinzelt weiter bis Riesa. Durch zusätzliche halbstündliche Fahrten ab Leipzig Messewird zwischen Leipzig Hbf (tief) und Stötteritz ein 10/20-Minuten-Takt eingerichtet. Die S1 bindet den Stadtteil Leipzig-Grünau wieder an das Schienennetz an und ersetzt die Linien MRB 11 (Leipzig–Wurzen–Oschatz) S11 (Leipzig–Oschatz) S2 Bitterfeld–Delitzsch–Connewitz–Markkleeberg-GaschwitzDie Linie S2 verkehrt stündlich zwischen Delitzsch und Connewitz. Montags bis freitags wird die Verbindung bis nach Bitterfeld und Markkleeberg-Gaschwitz ausgeweitet. Durch die direkte Verbindung durch den City-Tunnel verkürzt sich die Reisezeit um circa 15 Minuten. Die S2 ersetzt die Linien MRB 54 (Leipzig–Delitzsch–Bitterfeld) RB 130 (Leipzig–Gaschwitz (–Altenburg–Glauchau/Zwickau). S3 Halle (Saale) Hbf–Leipzig-StötteritzDie Linie S3 fährt im 30-Minuten-Takt von Halle (Saale) Hbf über Schkeuditz durch den City-Tunnel nach Leipzig-Stötteritz. Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen in Halle (Saale) Hbf wird die Verbindung bis Halle-Nietlebenverlängert. Die Reisezeitersparnis beträgt rund 10 Minuten. Die S3 ersetzt die Linie S10 (Halle (Saale)–Schkeuditz–Leipzig). S4 Geithain–Borna–Leipzig-Thekla–Eilenburg–Torgau–HoyerswerdaDie Linie S4 fährt im Streckenabschnitt Borna–Eilenburg im 30-Minuten-Takt. Auf den restlichen Abschnitten liegen die Abfahrtszeiten weiter auseinander. Mit der RE 10 (Leipzig–Cottbus) ergibt sich von Falkenberg in Richtung Leipzig ein 1-Stunden-Takt, ab Torgau in der Hauptverkehrszeit ein 30-Minuten-Takt. Die S4 ersetzt die Linien RE 11 (Leipzig–Falkenberg–Hoyerswerda) MRB 2/70 (Leipzig–Borna–Geithain). S5 Leipzig/Halle Flughafen–Altenburg–Zwickau Hbf und S5X Halle (Saale) Hbf–Zwickau HbfDie Linie S5 verkehrt stündlich zwischen Leipzig/Halle Flughafen und Altenburg – von dort aus zweistündlich weiter bis Zwickau Hbf. Ergänzt wird sie durch die Linie S5X, die in Halle (Saale) Hbf im Stundentakt startet und aufgrund ihres Express-Charakters zugunsten einer beschleunigten Fahrzeit nicht an allen Stationen hält. Durch die Überlagerung der beiden Linien verkehren die Züge zwischen Leipzig/Halle Flughafen und Altenburg alle 30 Minuten. Die Reisezeitersparnis auf diesem Abschnitt beträgt eine halbe Stunde. Die S5 und S5X ersetzen die Linien RE 5 (Leipzig–Leipzig/Halle Flughafen–Halle (Saale)) RE 8 (Leipzig–Zwickau) RE 16 (Leipzig–Werdau) RB 130 (Leipzig–Gaschwitz–Altenburg–Glauchau/Zwickau) S7 Halle-Trotha–Halle-NietlebenDie reguläre Linie S7 in Halle (Saale) ergänzt die sechs neuen S-Bahn Linien. Sie gewährleistet die Anbindung vom Hauptbahnhof in Halle (Saale) nach Nietleben und Trotha. Nach dem Umbau des halleschen Hauptbahnhofes wirddie ursprünglich geplante direkte Linienführung der S3 von/nach Halle-Nietlieben möglich. Neben den silber-grünen Zügen der S-Bahn Mitteldeutschland werden auf dieser Linie auch modernisierte Doppelstockwagen eingesetzt. Weitere ausführliche Informationen zum Netz, zu den Angeboten und zum Service unter www.s-bahn-mitteldeutschland.de. ...

Zur Pressemitteilung

City-Tunnel feierlich eröffnet

14.12.2013

Großer Bahnhof in Leipzig: Mit einer Parallelfahrt zur Premiere, Sternfahrten von allen Endpunkten des neuen ‚Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes‘ und einem großen Festakt mit rund 4.000 Gästen aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Bürgerschaft haben die Bauherren, der Freistaat Sachsen und die Deutsche Bahn AG, gemeinsam mit Vertretern der Bundes-, Landes- und Lokalpolitik den City-Tunnel in Leipzig eingeweiht und ihn damit seiner künftigen Nutzung übergeben. Gleichzeitig gaben sie damit den Startschuss für die S-Bahn Mitteldeutschland, die am 15. Dezember mit sechs neuen, durch den City-Tunnel Leipzig verkehrenden Linien ihren Betrieb aufnimmt. Aus den Reden zum Festakt: Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen: „Der City-Tunnel Leipzig eröffnet neue Bahnen für die Verkehrsströme in ganz Sachsen. Die S-Bahn-Verbindungen von und nach Leipzig stärken Stadt und Umland. Das ist nicht nur gut für die Messestadt, sondern auch für den Freistaat. Bei Infrastrukturprojekten dieser Größenordnung müssen wir den Anspruch verfolgen, dass möglichst viele Menschen im Land davon profitieren können. Der City-Tunnel wird seinen Teil dazu beitragen. Aber wir dürfen auch weiterhin nicht nachlassen, für Sachsen eine gute Infrastruktur gerade auch im Schienenverkehr zu schaffen.“ Dr. Rüdiger Grube, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bahn AG gratulierte den Leipziger Bürgerinnen und Bürgern zu ihrem neuen Wahrzeichen, dem City-Tunnel Leipzig. Das neue Mitteldeutsche S-Bahn-Netz mit seinen sechs Linien lasse Mitteldeutschland ab sofort noch enger zusammenrücken: „Leipzig ist nicht nur die Stadt von Johann Sebastian Bach, nicht nur die Stadt der friedlichen Revolution von 1989. Leipzig war, ist und bleibt auch immer eine ‚Eisenbahnstadt‘. Nie zuvor war es für die Leipziger Bürger sowie für Bewohner und Besucher der gesamten Region attraktiver, mit dem Zug zu fahren. Leipzig wird mit dem City-Tunnel, dem neuen S-Bahn-Netz und der in Kürze kommenden Hochgeschwindigkeits-strecke zu einem der bedeutendsten Eisenbahnknoten für den Schienenverkehr in Mitteldeutschland“, so Grube. „Die Messestadt gilt derzeit als eine der dynamischsten Großstädte Deutschlands. Mit dem City-Tunnel schaffen wir zusätzliche Dynamik, indem wir neue Haltepunkte erschließen, Stadtteile vernetzen und mit dem neuen Nahverkehrskonzept werden weitere Städte im Umland näher an Leipzig heranrücken. Das wird dem Wirtschaftsstandort Leipzig weiteren Auftrieb verleihen.“ Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung:„Mit dem Tunnel wird der bald hundert Jahre alte Plan einer Direktverbindung zwischen den beiden Kopfbahnhöfen in Leipzig Wirklichkeit. Die Fahrzeiten werden dadurch erheblich verkürzt und der Nahverkehr noch besser mit dem Fernverkehr verknüpft. Durch den Tunnel entstehen neue, attraktive Verbindungen für die Menschen in Leipzig und Umgebung. Das wird auch zu weniger Staus auf den Straßen führen.“ An der Finanzierung des anspruchsvollen Bahntunnels quer durch die Innenstadt vom Hauptbahnhof im Norden zum Bayerischen Bahnhof im Süden hat sich der Bund mit rund 210 Millionen Euro beteiligt. Die Einwerbung von Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von rund 225 Millionen Euro hat der Bund maßgeblich unterstützt. Burkhardt Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig:„Der City-Tunnel bringt den Nahverkehr in und um Leipzig in ein ganz neues Zeitalter. Neue Direktverbindungen sind möglich, das Umland rückt deutlich näher nicht nur an die Stadt heran, sondern direkt an unseren Marktplatz. Und wir erwarten uns eine spürbare Entlastung beim Autoverkehr: Viele, die bisher mit ihrem eigenen Wagen in die Stadt kommen, werden jetzt das neue Angebot schätzen lernen und damit unsere Stadt leiser und sauberer machen.“ Für die beiden Bauherren Sven Morlok und Artur Stempel, die das Projekt gemeinsam verantworten, geht heute ein gemeinsames Kapitel der Zusammenarbeit erfolgreich zu Ende. „Wir haben es geschafft, das Anfang 2010 gemachte Versprechen einzulösen: Keine neuen Kostensteigerungen, keine neuen Verzögerungen. Ab jetzt rollen die Züge durch den City-Tunnel. Ich danke unseren Projektpartnern bei der Deutschen Bahn und Deges für die kollegiale und immer sehr konstruktive Zusammenarbeit. Dank ihr haben wir es vor vier Jahren geschafft, das Ruder umzulegen und das Projekt auf Kurs zu bekommen – und bis zum heutigen Eröffnungstag erfolgreich zu halten,“ blickt Verkehrsminister Morlok zurück. „Ich bin stolz auf den City-Tunnel Leipzig, er revolutioniert den gesamten Schienennahverkehr rund um Leipzig und wird die ganze Region voranbringen. Die Investition, die EU, Bund, Bahn und Freistaat hier gemeinsam stemmen, zahlt sich jetzt aus.“ Artur Stempel, der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Sachsen, ergänzt: „Für Leipzig ist das heute ein zukunftsweisender Tag: Der City-Tunnel Leipzig ist Realität geworden. Unsere Mitarbeiter und Partner im Bau waren insbesondere in den letzten Tagen, Wochen und Monaten mit viel Energie und Herzblut dabei, ein so komplexes Bauvorhaben punktgenau in Betrieb zu nehmen. Dafür gebührt allen Beteiligten großer Dank. Heute übergeben wir das Bauwerk symbolisch an den Betrieb: Die S-Bahn Mitteldeutschland nimmt ihren Betrieb auf und wird ab sofort täglich für zehntausende Reisende viele Vorteile mit sich bringen. Leipzig hat damit erstklassige Perspektiven, sich künftig noch stärker als Wirtschaftsstandort zu etablieren, denn mit einem vollkommen neuen Nahverkehrssystem legen wir den Grundstein für weiteres nachhaltiges Wachstum. Mit dem nächsten Schritt, der vollständigen Einbindung der Neu- und Ausbaustrecke VDE 8 und der Verknüpfung mit dem neuen S-Bahn-Netz wird Leipzig dann endgültig zur Mobilitätsdrehscheibe für Sachsen und den gesamten mitteldeutschen Raum.“ Mit dem anschließenden großen Bürgerfest mit Musik, Talk, Familienprogramm und einen Pop-Konzert der Band 'Glasperlenspiel' sowie kostenlosen Pendelfahrten durch den City-Tunnel bis in die späten Abendstunden bedanken sich die Bauherren nun bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Geduld und Unterstützung. Der erste Zug der S-Bahn Mitteldeutschland, der nach dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember planmäßig am Leipziger Hauptbahnhof (tief) nach Norden startet (ab 0:03 Uhr), wird die S-Bahn der Linie S 4 in Richtung Torgau (an 0:54 Uhr) sein. Die erste S-Bahn, die planmäßig durch den neuen City-Tunnel rollt, wird die S-Bahn der Linie S 1 von Leipzig Hbf tief (ab 0:06 Uhr) nach Oschatz (an 1:00 Uhr) sein. ...

Zur Pressemitteilung

S-Bahn-Mitteldeutschland nimmt am 15. Dezember ihren fahrplanmäßigen Betrieb auf

06.12.2013

Neues Linienkonzept, neue Fahrzeuge, kundenfreundliche Dienstleistungen In einer Woche ist es soweit: Mit der Inbetriebnahme des City-Tunnels Leipzig nimmt die S-Bahn Mitteldeutschland auf sechs Linien am 15. Dezember ihren fahrplanmäßigen Betrieb auf. Vieles wird neu: Das Liniennetz mit dem City-Tunnel Leipzig als Herzstück, die Stationen, das neues Fahrplangefüge, die Serviceleistungen und die Fahrzeuge. „Mit der Betriebsaufnahme der S-Bahn Mitteldeutschland entstehen umsteigefreie Verbindungen aus der Region direkt in das Leipziger Stadtzentrum, denn alle sechs S-Bahn-Linien fahren durch den neuen City-Tunnel und halten an den unterirdischen Stationen Leipzig Hauptbahnhof (tief), Markt, Wilhelm-Leuschner-Platz und Bayerischer Bahnhof. Eingesetzt werden moderne, komfortable Elektrotriebwagen, die mit ihrer auffälligen silbergrau-metallic-Lackierung das Bild der neuen S-Bahn prägen werden“, erläutert Frank Klingenhöfer, Vorsitzender der Regionalleitung bei DB Regio Südost. DB Regio hat über 200 Millionen Euro in die neue Fahrzeugflotte für die S-Bahn-Mitteldeutschland investiert. Dabei handelt es sich um 51 Elektro-Triebwagen der Baureihe Talent 2 vom Hersteller Bombardier Transportation, die Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h fahren können. Sie sind klimatisiert und besonders umweltfreundlich. Je nach Linie und Abschnitt verfügen die Fahrzeuge zwischen 150 und 400 Sitzplätze. Um eine hohe Flexibilität im Betriebsablauf zu gewährleisten, ist es eine wichtige Voraussetzung, dass ein sogenannter Flügelzugbetrieb möglich ist. Das heißt, die Triebwagen können an festgelegten Stationen im S-Bahn-Netz innerhalb weniger Minuten getrennt bzw. zusammengekuppelt werden. Die Fahrzeuge entsprechen in hohem Maße den Anforderungen mobilitätseingeschränkter Reisender, denn sie sind mit Schiebetritten an den Einstiegen, großen Mehrzweckbereichen und behindertenfreundlichen Toiletten ausgestattet. Für Familien mit Kindern verfügen die Fahrzeuge über spezielle Sitzgruppen. Einen verbesserten Service für die Kunden bieten die im Fahrgastraum integrierten Monitore für aktuelle Fahrgastinformationen. Um die Sicherheit in den Zügen zu erhöhen, sind die Fahrzeuge mit Videoüberwachung ausgestattet. Neuerungen gibt es auch im Bereich der Kundeninformation und im Vertrieb. So ist künftig jeder Zug mit einem Kundebetreuer besetzt, um Reisenden behilflich zu sein, Auskünfte zu erteilen oder Fahrscheine zu verkaufen. Auf ausgewählten Linien wird künftig Catering im Zug sowie ein Zeitungsservice für die Reisenden der ersten Klasse angeboten. Daneben wird es fünf Mobilitätszentralen, den sogenannten S-Punkten in Altenburg, Borna, Delitzsch, Eilenburg und Leipzig Markt eine neue Qualität im personenbedienten Verkauf geben. Hier erhalten die Kunden künftig Fahrkarten, Reise- und Tarifinformationen sowie Getränke, Snacks und Zeitungen, können aber auch Kundenanliegen, Anregungen und Beschwerden platzieren. Ebenso wird ein erweitertes Konzept für die Betreuung von mobilitätseingeschränkten Reisenden auf den Weg gebracht. Sie können sich bis 30 Minuten vor Fahrtantritt telefonisch unter 0341 26696622 zum Ortstarif anmelden. Auch die Reiseauskunftsmedien sowie die Internetseite sind entsprechend barrierefrei ausgerichtet. Im September 2010 hat DB Regio Südost den Zuschlag für das mitteldeutsche S-Bahn-Netz erhalten. Im Januar 2011 wurde der Verkehrsvertrag unterschrieben. Demnach erbringt DB Regio im Auftrag von sechs Aufgabenträgern aus vier Bundesländern (Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) die Verkehrsleistungen für die Dauer von zwölf Jahren. Die S-Bahn Mitteldeutschland bildet künftig mit rund neun Millionen Zugkilometern das Rückgrat des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Ballungsraum Leipzig/Halle. S1 Leipzig Miltitzer Allee/Leipzig Messe–Stötteritz–Wurzen–Oschatz–RiesaDie Linie S1 fährt im 30-Minutentakt von der Station Miltitzer Allee im Leipziger Stadtteil Grünau durch den City-Tunnel nach Wurzen und vereinzelt weiter bis Riesa. Durch zusätzliche halbstündliche Fahrten ab Leipzig Messe wird zwischen Leipzig Hbf (tief) und Stötteritz ein 10/20-Minutentakt eingerichtet. Nach Fertigstellung der ICE-Neubaustrecke in Richtung Nürnberg kann der geplante 15-Minutentakt auch zwischen Leipzig Hbf (tief) und der Miltitzer Allee realisiert werden. Die S1 bindet den Stadtteil Leipzig-Grünau wieder an das Schienennetz an und ersetzt die Linien MRB 11 (Leipzig–Wurzen–Oschatz) S11 (Leipzig–Oschatz) S2 Bitterfeld–Delitzsch–Connewitz–Markkleeberg-GaschwitzDie Linie S2 verkehrt stündlich zwischen Delitzsch und Connewitz. Montags bis freitags wird die Verbindung bis nach Bitterfeld und Markkleeberg-Gaschwitz ausgeweitet. Durch die direkte Verbindung durch den City-Tunnel verkürzt sich die Reisezeit um circa 15 Minuten. Die S2 ersetzt die Linien MRB 54 (Leipzig–Delitzsch–Bitterfeld) RB 130 (Leipzig–Gaschwitz (–Altenburg–Glauchau/Zwickau)). S3 Halle (Saale) Hbf–StötteritzDie Linie S3 fährt im 30-Minutentakt von Halle (Saale) Hbf über Schkeuditz durch den City-Tunnel nach Leipzig-Stötteritz. Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen in Halle (Saale) Hbf wird die Verbindung bis Halle-Nietleben verlängert. Die Reisezeitersparnis beträgt rund 10 Minuten. Die S3 ersetzt die Linie S10 (Halle (Saale)–Schkeuditz–Leipzig). S4 Geithain–Borna–Leipzig-Thekla–Eilenburg–Torgau–HoyerswerdaDie Linie S4 fährt im Streckenabschnitt Borna–Eilenburg im 30-Minutentakt. Auf den restlichen Abschnitten liegen die Abfahrtszeiten weiter auseinander. Mit der RE 10 (Leipzig–Cottbus) ergibt sich von Falkenberg in Richtung Leipzig ein 1-Stundentakt, ab Torgau in der Hauptverkehrszeit ein 30-Minutentakt. Die S4 ersetzt die Linien RE 11 (Leipzig–Falkenberg–Hoyerswerda) MRB 2/70 (Leipzig–Borna–Geithain). S5 Leipzig/Halle Flughafen–Altenburg–Zwickau Hbf und S5X Halle (Saale) Hbf–Zwickau HbfDie Linie S5 verkehrt stündlich zwischen Leipzig/Halle Flughafen und Altenburg – von dort aus zweistündlich weiter bis Zwickau Hbf. Ergänzt wird sie durch die Linie S5X, die in Halle (Saale) Hbf im Stundentakt startet und aufgrund ihres Express-Charakters zugunsten einer beschleunigten Fahrzeit nicht an allen Stationen hält. Durch die Überlagerung der beiden Linien verkehren die Züge zwischen Leipzig/Halle Flughafen und Altenburg alle 30 Minuten. Die Reisezeitersparnis auf diesem Abschnitt beträgt eine halbe Stunde. Die S5 und S5X ersetzen die Linien RE 5 (Leipzig–Leipzig/Halle Flughafen–Halle (Saale)) RE 8 (Leipzig–Zwickau) RE 16 (Leipzig–Werdau) RB 130 (Leipzig–Gaschwitz–Altenburg–Glauchau/Zwickau) S7 Halle-Trotha–Halle-NietlebenDie reguläre Linie S7 in Halle (Saale) ergänzt die sechs neuen S-Bahn Linien. Sie gewährleistet die Anbindung vom Hauptbahnhof in Halle (Saale) nach Nietleben und Trotha. Nach dem Umbau des halleschen Hauptbahnhofes wird die ursprünglich geplante direkte Linienführung der S3 von/nach Halle-Nietlieben möglich. Neben den silber-grünen Zügen der S-Bahn Mitteldeutschland werden auf dieser Linie auch modernisierte Doppelstockwagen eingesetzt. Weitere ausführliche Informationen zum Netz, zu den Angeboten und zum Service unter www.s-bahn-mitteldeutschland.de. Am Vorabend der Betriebsaufnahme der S-Bahn Mitteldeutschland wird am 14. Dezember die Inbetriebnahme des City-Tunnels zünftig gefeiert. An den Startpunkten der S-Bahn Mitteldeutschland beginnt der Ehrentag für den City-Tunnel sowie der symbolische Betriebsbeginn der S-Bahn Mitteldeutschland ab 10 Uhr mit Bahnhofsfesten in Bitterfeld, Geithain, Halle (Saale), Hoyerswerda, sowie Leipzig Miltitzer Allee und Flughafen Leipzig/Halle, Oschatz und Zwickau. Anschließend fahren von dort die neuen, silbergrauen S-Bahnen sternförmig in Richtung Leipzig. Im Leipziger Untergrund werden rund 400 geladene Gäste mit zwei parallel fahrenden S-Bahnen den City-Tunnel und die vier unterirdischen Stationen symbolisch eröffnen. Diese Parallelfahrt startet am Bayerischen Bahnhof und endet am Leipziger Hauptbahnhof, wo die Bauherren – der Freistaat Sachsen und die Deutsche Bahn AG – ab 13.15 Uhr zu einem Festakt mit Gästen aus Politik, Kultur und Bürgerschaft einladen. Im Anschluss übernimmt MDR Jump die Bühne und veranstaltet bis 21 Uhr ein buntes Programm für die ganze Familie. Zwischen 15 Uhr und 21 Uhr bietet die S-Bahn Mitteldeutschland zudem kostenlose Pendelfahrten durch den Tunnel an, bei dem die interessierten Bürgerinnen und Bürger Probe fahren und alle Stationen ausgiebig besichtigen können. Weitere Details zur Veranstaltung sind unter www.citytunnelleipzig.de/eroeffnung erhältlich. ...

Zur Pressemitteilung

Festlichkeiten zur Inbetriebnahme des City-Tunnels und des Mitteldeutschen S-Bahn- Netzes am 14. Dezember: Sternfahrten, Festakt & kostenlose Pendelfahrten geplant

22.11.2013

Am 15. Dezember ist es so weit: Der City-Tunnel Leipzig geht in Betrieb. Damit kann der Bahnverkehr in Zukunft mitten durch statt um die Leipziger Innenstadt herum fahren. Das spart Reisezeit und Umstiege. Als Herzstück des 'Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes' schafft der City-Tunnel eine direkte Schienenverbindung zwischen dem Südraum der Stadt und dem Hauptbahnhof. Zudem wird die S-Bahn Mitteldeutschland mit sechs neuen S-Bahn-Linien die City mit der gesamten Region verbinden. Tags zuvor am 14. Dezember wird es für alle Leipziger und Gäste die Gelegenheit geben, die Inbetriebnahme ausgiebig zu feiern, die Stationen zu besichtigen und auch schon mal Probe zu fahren. „Der Bau des City-Tunnels ist jetzt abgeschlossen. In den Stationen brennen längst die Lichter, der Probebetrieb läuft und der Fahrplan ab 15. Dezember durch den Tunnel steht fest. Die baustellengeplagten Leipziger können aufatmen und die umleitungsgeübten Fahrgäste im Nahverkehr auch. Wir wollen uns bei allen Bürgerinnen und Bürgern mit einem großen Festtag für Ihre Geduld bedanken und die Inbetriebnahme des City-Tunnels und des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes am 14. Dezember feiern“, wendet sich Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) an die Bürger. „Wir haben es geschafft, das Anfang 2010 gemachte Versprechen einzulösen: Keine neuen Kostensteigerungen, keine neuen Verzögerungen. Der City-Tunnel geht am 15. Dezember 2013 ans Netz.“ Artur Stempel, der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG für Sachsen, ergänzt: „Der City-Tunnel Leipzig ist Realität geworden und die Inbetriebnahme der neuen Nahverkehrsverbindung als Grundlage für das Mitteldeutschen S-Bahn-Netz wird ab Mitte Dezember für zehntausende Reisende täglich viele Vorteile in sich vereinen. Denn daraus ergeben sich neue und häufig direkte Reiseverbindungen und bis zu 40 Minuten kürzere Fahrzeiten, die Leipzig noch enger mit dem Umland verschmelzen lassen. Und damit ist für die Deutsche Bahn noch längst nicht Schluss: Der nächste Schritt ist der weitere Ausbau des Fernverkehrsnetzes bis 2015. Mit der Einbindung der Neu- und Ausbaustrecke VDE 8 und der Verknüpfung mit dem neuen S-Bahn-Netz wird Leipzig zur Mobilitätsdrehscheibe für Sachsen und den gesamten mitteldeutschen Raum.“ Inbetriebnahmefeier mit vielen verschiedenen Einzelveranstaltungen An den Startpunkten des neuen Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes beginnt der Ehrentag des City-Tunnels sowie der symbolische Betriebsbeginn der S-Bahn Mitteldeutschland ab 10 Uhr mit Bahnhofsfesten in Oschatz, Bitterfeld, Halle, Hoyerswerda, Geithain und Zwickau sowie Leipzig Miltitzer Allee und Flughafen Leipzig/Halle. Anschließend fahren von dort die neuen, silbergrauen S-Bahnen sternförmig in Richtung Leipzig. Im Leipziger Untergrund werdenrund 400 geladene Gäste mit zwei parallel fahrenden S-Bahnen den City-Tunnel und die vier unterirdischen Stationen symbolisch eröffnen. Diese Parallelfahrt startet am Bayerischen Bahnhof und endet am Leipziger Hauptbahnhof, wo die Bauherren – der Freistaat Sachsen und die Deutsche Bahn AG – ab 13:15 Uhr zu einem Festakt mit Gästen aus Politik, Kultur und Bürgerschaft einladen. Im Anschluss übernimmt MDR Jump die Bühne und veranstaltet bis 21 Uhr ein buntes Programm für die ganze Familie. Zwischen 15 Uhr und 21 Uhr bietet die S-Bahn Mitteldeutschland zudem kostenlose Pendelfahrten durch den Tunnel an, bei dem die interessierten Bürgerinnen und Bürger Probe fahren und alle Stationen ausgiebig besichtigen können. Bis zur Inbetriebnahme laufen natürlich nicht nur die Fest- sondern auch die Betriebsvorbereitungen auf Hochtouren. Seit Anfang Oktober finden regelmäßig zu nachtschlafender Zeit, wenn der Regelbetrieb nicht gestört wird, Probefahrten mit den neuen Talent-II-Zügen statt. Die Probefahrten sollen technische und organisatorische Abläufe verbessern, die Mitarbeiter schulen und letzte Fehlerquellen finden und ausschließen. Kurz vor den Feierlichkeiten gibt es dann nochmal einen Großeinsatz für die Reinigungskräfte, damit sich der City-Tunnel Leipzig mit den vier unterirdischen Stationen seinen Gästen zur öffentlichen Premiere am 14. Dezember im besten Lichte zeigen kann. Den Akkreditierungsantrag sowie einen detaillierten Ablaufplan finden Sie in der angehäbgten PDF. ...

Zur Pressemitteilung

Finale Bauarbeiten zur Einbindung des City-Tunnels: Umfassende technische Abnahmen und Softwarewechsel sowie viertägige Sperrung im Leipziger Hbf erforderlich

09.09.2013

Gleise der S 10 ab 20. September gesperrt - Danach 96-stündige Sperrung des Leipziger Hauptbahnhofs vom 25. bis 29. September Meilenstein für den Leipziger City-Tunnel: Die Deutsche Bahn führt Ende September die abschließenden Bauarbeiten für Fertigstellung des Großprojekts City-Tunnel Leipzig durch. Danach wird der Leipziger City-Tunnel vollständig an die umliegende Gleisinfrastruktur im Eisenbahnknoten Leipzig angebunden sein, was Voraussetzung für den Probebetrieb des City-Tunnels und die anschließende Gesamtinbetriebnahme am 15. Dezember 2013 ist. Der Weg dahin ist ein Kraftakt: Neben den Bauarbeitern sind vor allem Prüfingenieure und Softwareexperten in den letzten Septembertagen mit intensiven Bau-, Prüf-, Abnahme- und Softwarearbeiten rund um den LeipzigerHauptbahnhof im Einsatz. Deren Aufgabe ist es, den City-Tunnel beispielsweise mit den vier neuen Eisenbahnbrücken über die Berliner Straße, die Rackwitzer Straße und die Parthe sowie den Zulaufstrecken wie dem Abschnitt Engelsdorf–Gaschwitz zu verbinden, technisch zu prüfen, abzunehmen und anschließend in Betrieb zu setzen. Dafür sind auch umfassende Softwarewechsel in den Elektronischen Stellwerken (ESTW) sowie technische Anpassungen in den 'Altstellwerken' nahezu im gesamten Eisenbahnkonten Leipzig erforderlich. Bauabschnitt I (20.9.2013, 8 Uhr, bis 25.9.2013, 8 Uhr): Arbeiten im westlichen Bahnhofsvorfeld des Leipziger HbfWie bereits im September 2012 ist das Bauvorhaben in mehrere Phasen gegliedert. Der erste Bauabschnitt konzentriert sich auf die Restbauarbeiten im westlichen Bahnhofsvorfeld im Zusammenhang mit den zwei Eisenbahnbrücken über die Berliner Straße und die Parthe. Dieses Vorhaben erfordert in der Zeit vom 20. September, 8 Uhr, bis 25. September, 8 Uhr, eine Sperrung der SBahn-Strecke Leipzig–Halle. Konkret wird in diesem Bauabschnitt eine als Interimszustand benötigte Bauweichenverbindung zurückgebaut und parallel dazu eine Weiche zur Anbindung der S-Bahn an die Tunnelgleise sowie die Bahnsteige im Bahnhofsvorfeld eingebaut. Der Umbau umfasst umfangreiche Gleis- und Tiefbauarbeiten im jeweiligen Weichenumfeld einschließlich aller ausrüstungstechnisch notwendiger Anpassungsarbeiten für die Oberleitung, die Weichenheizung und die signaltechnischen Ausrüstung. Ab Ende September können die S-Bahnen dann über die neuen Eisenbahnbrücken fahren. Bauabschnitt II (25.9.2013, 8 Uhr, bis 29.9.13, 8 Uhr) Arbeiten im Nord–, West– und Ostbereich Leipzig HbfVom 25. September 2013, 8 Uhr, bis zum 29. September 2012, 8 Uhr, finden die finalen, technischen Prüf- und Abnahmearbeiten rund um den Leipziger Hauptbahnhof statt. Dabei müssen hunderte Weichenverbindungen,Signalansteuerungen sowie jede einzelne sicherheitstechnische Anlage sowohl draußen im Gleisbereich als auch im Elektronischen Stellwerk auf ihre korrekte Einbindung in die Gleisanlagen getestet werden. Parallel dazu finden ein umfassender Softwarewechsel in den Elektronischen Stellwerken (ESTW) sowie technische Anpassungen in den 'Altstellwerken' nahezu im gesamten Eisenbahnkonten Leipzig statt. Dabei wird – ähnlich wieam heimischen PC – die neue Infrastruktur in die Stellwerkssoftware integriert, mit dem die DB dann sowohl den City-Tunnel Leipzig als auch alle umliegenden neuen Eisenbahnanlagen in das Netz integriert. Betroffen von diesem Softwarewechsel sind neben der Betriebszentrale Leipzig auch die Elektronischen Stellwerke Leipzig Nord, Leipzig Ost, Semmelweisstraße und Stötteritz. Damit können ab Anfang Oktober erste Messfahrten und ab MitteOktober der Probebetrieb durch den City-Tunnel starten. Gleichzeitig ist nach Abschluss der Bauarbeiten auch die vollständig erneuerte Strecke Engelsdorf –Gaschwitz ('Netzergänzende Maßnahmen') wieder an das bestehende Netzangeschlossen. Der Zugbetrieb ist während dieses 96-stündigen Bauabschnitts aus Sicherheitsgründen im gesamten Bahnhofsbereich nicht möglich. Alle Signale stehen auf Rot. Erst wenn alle Umbauten realisiert, die Softwarewechsel abgeschlossen und die Änderungen geprüft und abgenommen sind, kann der Zugbetrieb am 29. September, 8 Uhr, wieder starten. Bauabschnitt III (29.9.2013, 8 Uhr, bis 13.10.13, 6.30 Uhr) Arbeiten im nördlichen Bahnhofsbereich Leipzig HbfUnmittelbar an den Softwarewechsel schließen sich weitere Arbeiten im nördlichen Bahnhofsbereich an. Konkret erfolgt der Umbau des Abstellbereiches 'Hallesche Gruppe'. Damit wird auch der letzte Abschnitt für die Anpassung des Spurplans des Leipziger Hauptbahnhofs an den Betrieb des City-Tunnel abgeschlossen. In dieser Zeit finden zahlreiche Kabelumschaltungen für die Baufreiheit im Zusammenhang mit der Einbindung der Neubaustrecke und der dafür notwendigen weitern Brückenbauarbeiten an der EÜ Rackwitzer Straße/ EÜ Parthe statt. In diesem Zusammenhang kann es zu einzelnen, nächtlichen Fahrplanabweichungen kommen, über die wir gesondert informieren. ...

Zur Pressemitteilung

Endspurt beim City-Tunnel: Noch 100 Tage bis zur Eröffnung

06.09.2013

Die Bauarbeiten im City-Tunnel Leipzig befinden sich auf der Zielgeraden: Die Bauherren Freistaat Sachsen und Deutsche Bahn AG starteten heute im Leipziger Hauptbahnhof eine große Countdown-Uhr, die die letzten 100 Tage bis zur Eröffnung des City-Tunnels rückwärts zählt. Um die Fahrgäste auf die Inbetriebnahme einzustimmen, wurde die Uhr gut sichtbar auf dem Querbahnsteig zwischen den Gleisen 15/16 platziert. „In einhundert Tagen werden wir einen historischen Moment erleben: Der Leipziger Hauptbahnhof wird kein Kopfbahnhof mehr sein. Ich bin mir sicher, dass der Start des City-Tunnels nicht nur Leipzig selbst, auch die gesamte Region Mitteldeutschland einen großen Schritt nach vorne bringen wird,“ sagte Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) mit Blick auf die letzten 100 Tage. „In den letzten Jahren hat die DB nicht nur den Tunnel gebaut, sondern Strecken modernisiert, Stationen ausgebaut und neue Züge angeschafft. Nun liegt das Ziel dieser Maßnahmen in greifbarer Nähe: Wirtschaft, Tourismus, Kultur und der Verkehrsalltag der Fahrgäste werden von den besseren Verbindungen der S-Bahn Mitteldeutschland profitieren“, äußerte sich Artur Stempel (Deutsche Bahn AG, Konzernbevollmächtigter für den Freistaat Sachsen) zur Inbetriebnahme in gut drei Monaten. Am 15. Dezember 2013 kurz nach Mitternacht wird das neue Mitteldeutsche S-Bahn-Netz mit seinem Herzstück, dem City-Tunnel Leipzig, in Betrieb gehen. In dieser Nacht stellt die DB ihre Fahrpläne um und die ersten silbergrauen S-Bahnen werden im Linienverkehr durch die Röhre rollen. Bereits am 14. Dezember wird es ein großes Inbetriebnahme-Fest im Leipziger Hauptbahnhof geben. Die nächsten Schritte werden die Vollsperrung des Leipziger Hauptbahnhofs vom 25. bis 29. September 2013 zur Einbindung der City-Tunnel-Infrastruktur sowie der Probebetrieb mit den neuen Talent-Zügen im Oktober sein. ...

Zur Pressemitteilung

Leipziger Feuerwehr und Rettungsdienste üben den Ernstfall: Fahrzeugbrand im City-Tunnel Leipzig

30.08.2013

Im Dezember 2013 geht das neue Mitteldeutsche S-Bahn-Netz mit dem Herzstück City-Tunnel Leipzig in Betrieb. Bevor es jedoch soweit ist, ist neben zahlreichen technischen Abnahmen und dem im Oktober beginnenden Probebetrieb auch eine bestimmte Anzahl an Sicherheitsschulungen und -überprüfungen notwendig. Diese laufen – in unterschiedlicher Dimension und Ausrichtung – kontinuierlich und sehr erfolgreich bereits seit dem zweiten Quartal 2013. Zum Abschluss dieser Übungsserie führt die Deutsche Bahn AG am 5. September 2013, zwischen 9.30 Uhr und 12.30 Uhr, gemeinsam mit der Leipziger Feuerwehr, den Leipziger Rettungsdiensten eine sogenannte Brandschutz-Vollübung im Bereich des City-Tunnels durch. Zielstellung und Grundlage Ziel dieser Vollübung ist es, verbindlich nachzuweisen, dass das hinterlegte Sicherheitskonzept sowie die im Bereich der Eisenbahninfrastruktur integrierten Sicherheitseinrichtungen zuverlässig greifen. So wollen die beteiligten Partner vor allem nachweisen, dass die Prozesse im Zusammenspiel mit allen an der Schadensabwehr beteiligten Akteuren, wie Feuerwehr, Rettungsdienste, Deutsche Bahn sowie Bundes- und Landespolizei, reibungslos funktionieren. Auch das Zusammenspiel der einzelnen Einsatzabschnitte bei Feuerwehr und Rettungsdiensten werden überprüft. So soll etwa nachgewiesen werden, dass alle technischen und organisatorischen Abläufe richtig umgesetzt und angewendet werden. Das Hauptaugenmerk gilt also vor allem dem Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzkräfte und Abläufe, weniger den einzelnen Detailhandlungen, die bereits im Vorfeld umfassend erprobt wurden. Die Vollübung basiert auf der Richtlinie des Eisenbahn-Bundesamtes 'Anforderungen des Brand- und Katastrophenschutzes an den Bau und den Betrieb von Eisenbahntunneln'. Danach hat der Eisenbahninfrastrukturunternehmer in Abstimmung mit den Behörden vor der Inbetriebnahme eines Tunnels sowie in Abständen von maximal drei Jahren entsprechende Übungen mit den Rettungswegen durchzuführen. Die Grundzüge dieser Übung wurden vom künftigen Betreiber des City-Tunnels Leipzig, Deutsche Bahn AG, gemeinsam mit der Branddirektion Leipzig entwickelt, die auch bei der unmittelbaren Vorbereitung und Durchführung der Vollübung am 5. September maßgeblich beteiligt war. Mitwirkende Partner An der Vollübung werden neben den Einsatzkräften der Feuerwehr sowie der Leipziger Rettungsdienste auch rund 50 Statisten – zum Teil verletzt, zum Teil unverletzt – mitwirken. Die Leipziger Feuerwehr wird mit bis zu 20 Fahrzeugen und rund 70 Feuerwehreinsatzkräfte vertreten sein. Parallel werden sechs Freiwillige Feuerwehren für die Absicherung des Grundschutzes im Leipziger Stadtgebiet aktiviert. Darüber hinaus werden zusätzlich Rettungswagen und Notärzte zur Verfügung stehen.Die ebenfalls rund 70 Rettungskräfte rekrutieren sich aus Organisationen, wie Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter, Arbeiter-Samariter-Bund, ASG Ambulanz oHG sowie Krankentransport Ost/West GmbH. Mitwirkende Krankenhäuser werden neben der Universitätsklinik Leipzig, auch das Städtische Klinikum St. Georg, das Park-Krankenhaus Leipzig sowie die Helios-Klinik in Borna beteiligt sein. Als Statisten wurden Mitarbeiter der Johanniter-Akademie Mitteldeutschland gewonnen. Die Anzahl der Statisten wurde so gewählt, dass sich aus den Ergebnissen der Übungen Hochrechnungen für größere Verletztenzahlen herleiten lassen. Folgendes Szenario wird für die Vollübung unterstellt: Gegen 9.30 Uhr wird bei einer in Richtung Süden aus dem City-Tunnel ausfahrenden S-Bahn (silbergrauer Talent 2) durch den Triebfahrzeugführer ein Fahrzeugbrand mit entsprechend nachfolgender Rauchentwicklung im Tunnelbereich festgestellt. Infolge des Fahrzeugbrandes versagen alle technischen Sicherungsmaßnahmen des Zuges, sodass dieser im Tunnelbereich zwischen der Station Bayerischer Bahnhof und Tunnelportal Süd zum Stehen kommt. Gleichzeitig verständigt der Triebfahrzeugführer die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG, die wiederum die Rettungskräfte informiert. Parallel erfolgen die Sperrung beider Gleise innerhalb des Leipziger City-Tunnels sowie die Abschaltung der Oberleitungsanlage, um weitere Reisende und Fahrzeuge nicht zu gefährden. Durch die Rauchentwicklung wird die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Die unverletzten Reisenden werden durch die automatischen Sprachalarmanlagen aufgefordert, den City-Tunnel über die Notfalltreppenhäuser der Station Bayerischer Bahnhof eigenständig zu verlassen ('Selbstrettung'). Primäres Ziel der Feuerwehr ist die Brandbekämpfung, um zusätzliche Gefährdungen in der Tunnelröhre zu verhindern. Die verletzten Reisenden werden durch die eintreffenden Rettungskräfte sowohl über Notfalltreppen in der Station Bayerischer Bahnhof als auch über das Südportal gerettet, um ein Maximum an Wege-Optionen zu testen. Je nach Verletzungsgrad werden die Reisenden direkt in die umliegenden Notaufnahmen der teilnehmenden Krankenhäuser gebracht. Die beteiligten Krankenhäuser nehmen die Übung zum Anlass, ihre Strukturen ebenfalls zu überprüfen. Sollte es zu einer Situation kommen, bei der die Zahl der Patienten die der Rettungsfahrzeuge oder Aufnahmekapazitäten der umliegenden Krankenhäusern übersteigt, werden die Rettungskräfte nach gesonderten Einsatzplanen verfahren. Dazu gehören unter anderem die Erstbehandlung am zentralen Rettungs- und Behandlungsplatz außerhalb des Citytunnels im Bereich der Kohlenstraße sowie die anschließende Verteilung in umliegende Krankenhäuser. Im Anschluss an die Übung ist eine umfassende Dokumentation sowie detaillierte Auswertung des Übungsverlaufs durch alle beteiligten Partner erforderlich. ...

Zur Pressemitteilung

Premiere: Neuer Triebzug für S-Bahn Mitteldeutschland

24.07.2013

Geräumige Innenaufteilung, bequemer Ein- und Ausstieg, hohe Laufruhe, klimatisierter Fahrgastraum und auffällige Farbgebung Am 15. Dezember dieses Jahres nimmt die SBahn Mitteldeutschland den planmäßigen Betrieb auf. „Neben dem Leipziger City-Tunnel und einem völlig neuen Liniennetz, werden die silbergrau-metallicfarbigen S-Bahn-Züge mit grün abgesetzten Türen zu den augenfälligsten Neuerungen gehören“, ist sich Frank Klingenhöfer, Sprecher der S-Bahn- Mitteldeutschland, sicher. DB Regio Südost investiert über 200 Millionen Euro in die neue Fahrzeugflotte. Angeschafft werden 51 Elektro-Triebwagen der Baureihe Talent 2 vom Hersteller Bombardier Transportation, die Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h fahren können. Je nach Linie und Abschnitt verfügen die Fahrzeuge zwischen 150 und 400 Sitzplätzen. So kann flexibel auf die jeweilige Nachfrage auf Streckenabschnitten oder zubestimmten Tageszeiten reagiert werden. Anfang Juni begann die Auslieferung der Fahrzeuge. Nach der Überführung werden sie in der DB Regio-Werkstatt Halle (Saale) einer gründlichen technischen Inbetriebnahme-Prüfung unterzogen. Heute lud die S-Bahn-Mitteldeutschland zu einer Fahrzeugpräsentation und Premierenfahrt von Halle (Saale) über Delitzsch zurück nach Halle (Saale) ein, an der auch Sven Morlok, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, und Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, teilnahmen. „Ich freue mich, den Vertretern unserer Aufgabenträger, der Verbünde und Verbände sowie einiger Gewinner kostenloser Tickets für die Mitfahrt am heutigen Tage ein nagelneues Fahrzeug aus der Lieferserie für die S-Bahn Mitteldeutschland präsentieren zu können. Ab Dezember geht damit auf den Linien des künftigen S-Bahn-Netzes eine spürbare Verbesserung des Fahrkomforts für unsere Kunden einher“, ist Klingenhöfer überzeugt. Zu den Vorzügen gehören unter anderem der klimatisierte Fahrgastraum mit Videoüberwachung und moderner Fahrgastinformation. Ein ausfahrbarer Schiebetritt an den Türen erleichtert das Ein- und Aussteigen, da so der Spalt zwischen Fahrzeug und Bahnsteigkante überbrückt wird. Markant ist bei den neuen S-Bahn-Zügen neben der windschnittigen Form vor allem die auffällige Farbgebung. Sind die Nahverkehrszüge der DB Regio üblicherweise im typischen Verkehrsrot unterwegs, fallen die neuen S-Bahn-Züge sofort durch ihre silbergraue Metallic-Lackierung ins Auge. Hiermit wird eine Forderung aus der Ausschreibung der Verkehrsleistungen durch die Aufgabenträger umgesetzt, die ein neuartiges Farbkonzept für die Züge des Mitteldeutschen S-Bahn-Netzes verlangte. ...

Zur Pressemitteilung

Leipziger City-Tunnel öffnet seine Pforten für Besucher: 'Tage der offenen Stationen 2013' am 8. und 9. Juni

30.05.2013

Die Bauarbeiten im City-Tunnel Leipzig befinden sich auf der Zielgeraden. Insbesondere in den vier unterirdischen Stationen des City-Tunnels sind die Hauptbauarbeiten inzwischen abgeschlossen. Hier stehen in den nächsten Monaten vor allem Restarbeiten, Sicherheitschecks und technische Abnahmen an. Davon können sich die Leipzigerinnen und Leipziger in wenigen Tagen selbst überzeugen: Am nächsten Wochenende schalten die Bauherren, der Freistaat Sachsen und die Deutsche Bahn AG, das Licht schon mal an und öffnen alle Pforten zu den vier Stationen unterhalb der Leipziger City. Sie laden ein zu den 'Tagen der offenen Stationen 2013'. Am Samstag und Sonntag von jeweils 10 bis 18 Uhr haben alle Besucher freien Eintritt in die vier unterirdischen Stationen des City-Tunnels. Sachkundige Stationsführer und Mitarbeiter der S-Bahn Mitteldeutschland stehen 'unter Tage' den Besuchern Rede und Antwort über das Großprojekt und alle Vorteile, die mit dessen Inbetriebnahme im Dezember für alle S-Bahn-Kunden im Mitteldeutschen S-Bahn-Netz spürbar werden. "Wir sind heute mit dem City-Tunnel auf der Zielgeraden. Und das wollen wir den Leipzigerinnen und Leipzigern gern zeigen. Letztes Jahr im Sommer hatten wir die Tunneldurchfahrten organisiert. Zu diesem Zeitpunkt lief der Innenausbau der Stationen noch auf Hochtouren. Inzwischen sind die Stationen weitgehend fertig.Die Besucher können sich am 8. und 9. Juni persönlich vom Baufortschritt der letzten Monate überzeugen", so Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP). Artur Stempel, der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn AG, ergänzt: "Die Stationen sind echte Schmuckstücke geworden, jede hat ihren ganz eigenen Charme. Rund ein halbes Jahr vor der offiziellen Inbetriebnahme wollen wir allen Neugierigen den Blick in die Stationen ermöglichen." Eckdaten Termin: 8./9. Juni | jeweils 10 bis 18 UhrZutritt: keine Eintrittskarte erforderlich | es kann zu Wartezeiten kommen | Check-In an allen vier Stationen Stationseingänge Hauptbahnhof: Zugang über Gleis 1-5 Markt: Zugang über Baustelleneinfahrt an der Ecke Altes Rathaus/SalzgässchenW.-Leuschner-Platz: Zugang über Baustelleneinfahrt Windmühlenstraße ggü. StadtbibliothekBayerischer Bahnhof: Zugang über Baustellenzufahrt Straße des 18. Oktober Sicherheitshinweis Alle Wege müssen zu Fuß und über Treppen absolviert werden. Die Besucher sollten körperlich entsprechend fit sein und festes Schuhwerk tragen. Es werden stichprobenartige Taschenkontrollen vorgenommen, um die Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten. Der Durchgang durch die Stationen erfolgt ausschließlich auf den dafür ausgewiesenen Wegen. Eine Begehung oder Befahrung der Tunnelröhren ist aus technischen Gründen nicht möglich. ...

Zur Pressemitteilung

Startschuss für Landschaftsbauarbeiten: Der sächsische Verkehrsminister Sven Morlok pflanzt symbolisch den ersten Baum am Bayerischen Bahnhof

04.04.2013

Der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, hat heute gemeinsam mit Vertretern der Deutschen Bahn und der Deges auf der Baustellenfläche südlich des Bayerischen Bahnhofs symbolisch eine rund fünf Meter hohe Waldkiefer gepflanzt. Damit gab er gleichzeitig den Startschuss für die jetzt beginnenden Landschaftsbauarbeiten, die als sogenannte Ersatzmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Bau des City-Tunnel Leipzig in diesem wie auch den kommenden Jahren schrittweise realisiert werden. „Umweltschutz hat im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben City-Tunnel Leipzig für die Bauherren Freistaat Sachsen und Deutsche Bahn eine hohe Priorität. Entsprechend investieren wir in den nächsten Jahren rund eine halbe Million Euro in die ökologischen Ausgleichsmaßnahmen. Im Leipziger Stadtgebiet werden rund 290 Bäume, 500 junge Bäumchen und 9.000 Sträucher verschiedener Arten angepflanzt. Damit profitiert die Stadt Leipzig künftig nicht nur vom City-Tunnel als Grundlage für ein völlig neues und verbessertes verkehrliches Konzept, sondern auch von einer nachhaltigen Stadtraumbegrünung“, sagte Sven Morlok, sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Die Landschaftsbauarbeiten beginnen zunächst an der Station Bayerischer Bahnhof, südlich des Südausgangs, und erstrecken sich bis zum Haltepunkt Semmelweisstraße. Danach folgen Pflanzarbeiten an der Station Wilhelm-Leuschner-Platz. Bereits in den vergangenen Wochen waren die für die Pflanzarbeiten notwendigen, vorbereitenden Arbeiten wie die Beräumung der Flächen, die Entsorgung von Ablagerungen sowie die Geländeregulierung erfolgt. ...

Zur Pressemitteilung